Geschäftsordnung

Der Verein gibt sich gemäß § 9 der Satzung die folgende Geschäftsordnung.

Der Vorstand

  1. Der/die Vorsitzende bearbeitet die Neuanmeldungen, Abmeldungen und Todesfälle und führt die Mitgliederliste. Alle neuen Mitglieder erhalten ein Begrüßungsschreiben und die Satzung.
  2. Zu allen Vorstandssitzungen ist mindestens eine Woche vor dem Sitzungstermin mit Angabe der Tagesordnung vom Vorsitzenden/von der Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter/seiner Stellvertreterin einzuladen. Die Termine werden langfristig vereinbart, damit möglichst alle Vorstandsmitglieder teilnehmen können.
  3. Die in den Sitzungen besprochenen Inhalte sind vertraulich zu behandeln. Nur der/die Vorsitzende, der/die Stellvertreter/-vertreterin oder der/die vom Vorstand Beauftragte dürfen der Öffentlichkeit berichten.
  4. Beschlüsse werden mehrheitlich gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Sitzungsleiter/-leiterin. In dringenden Fällen kann der/die Vorsitzende oder der/die Vertreter/in per Telefon im Rundruf einen Mehrheitsbeschluss herbeiführen. In der nächsten Vorstandssitzung ist darüber zu berichten. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Auf Antrag, insbesondere bei Personalangelegenheiten, muss geheim abgestimmt werden.
  5. Der Schriftführer/die Schriftführerin erstellt über jede Sitzung ein Protokoll. Das Protokoll der letzten Sitzung muss spätestens bei der nächsten Sitzung vorliegen. Es soll möglichst mit der Einladung versandt werden.
  6. Der Organisationsleiter/die Organisationsleiterin organisiert die Hilfseinsätze. Nach Möglichkeit sollen die aktiven Helfer/Helferinnen in ihrem Wohnbezirk eingesetzt werden. Der Organisationsleiter/die Organisationsleiterin ist für den reibungslosen Ablauf der Einsätze verantwortlich. Er/Sie nimmt die Hilfsgesuche entgegen und nennt dem Hilfesuchenden den Namen des helfenden Mitglieds.
  7. Der Kassierer/die Kassiererin verwaltet die Mitgliedsbeiträge und sorgt für die pünktliche Zahlung der Mitgliedsbeiträge. Vom Vorstand beschlossene Aufwandsentschädigungen werden von Ihm/Ihr ausgezahlt.
  8. Die Neuanmeldungen werden in Kopie an den Kassierer/die Kassiererin weitergegeben und beim Vorsitzenden aufbewahrt.
  9. Bargeldeinnahmen oder - ausgaben sind in einer Hilfskasse mit fortlaufender Nr. einzutragen und zu verwalten.

Die für bestimmte Funktionen gewählten Vorstandsmitglieder sind eigenverantwortlich tätig. Alle Vorstandsmitglieder berichten in den Vorstandssitzungen über den Stand ihrer Aufgaben. In außergewöhnlichen Fällen ist der/die Vorsitzende sofort zu informieren.

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Mitglieder, die bestimmte Dienste anbieten und regelmäßig im Verein mitarbeiten oder im Auftrag des Vereins tätig werden, sind für die Dauer ihres Einsatzes im Rahmen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege unfallversichert. Im Übrigen besteht eine Haftpflichtversicherung und bei Einsatz des eigenen privaten Fahrzeugs eine Vollkaskoversicherung.
  2. Schwer erfüllbare Aufträge, z.B. längere Zeit dauernde Hilfen, hohe Anforderungen an den Hilfeleistenden, bedürfen der besonderen Unterstützung des Vorstands. Im Zweifelsfall entscheidet der Vorstand, ob ein Auftrag übernommen werden kann.
  3. Im Rahmen der Hilfsdienste entstehende Sachkosten hat der Hilfesuchende zu tragen.
  4. Fahrtkosten, die im Rahmen der Hilfstätigkeit entstehen, werden direkt mit dem vom Finanzamt anerkannten Satz zwischen Hilfesuchenden und Hilfeleistenden direkt abgerechnet. Über die Kostenerstattung bei Veranstaltungen außerhalb des Betreuungsgebiets entscheidet der Vorstand.
  5. Die Mitglieder haben Kenntnisse aus dem Umfeld des Hilfesuchenden vertraulich zu behandeln. Verstöße gegen die Schweigepflicht führen zum Ausschluss aus dem Verein. Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung.
  6. Mitglieder, die wegen Krankheit, Urlaub oder anderer Gründe keine Dienste übernehmen können, teilen dies dem Organisationsleiter/der Organisationsleiterin oder dessen Beauftragten mit. Namens- und Adressänderungen müssen dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden mitgeteilt werden. Eine Änderung der Bankverbindung ist dem Kassierer/der Kassiererin mitzuteilen.
  7. Der von der Mitgliederversammlung festgesetzte Jahresbeitrag ist zum 1. Januar eines Jahres im Voraus zu zahlen. Mitglieder, die diesen Termin versäumen, erhalten eine Mahnung mit dem Hinweis, dass eine Nichtzahlung des Beitrags innerhalb einer angemessenen Frist den Ausschluss aus dem Verein gemäß §5 der Satzung zur Folge hat. Erlischt die Mitgliedschaft nicht durch Kündigung, sondern aus anderen Gründen (z.B. Tod oder Umzug), werden bereits gezahlte Mitgliedsbeiträge nicht zurückerstattet.
  8. Beginnt die Mitgliedschaft nach dem 31.10. entfällt die Beitragspflicht für das laufende Kalenderjahr.

 

gez. - Der Vorstand

Gültige Fassung vom 14. Oktober 2017