Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein "Generationengemeinschaft e.V." mit Sitz in Zornheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigter Zweck" der Abgabenordnung.
  2. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
  3. Gerichtsstand des Vereins ist Mainz.

§ 2 Vereinszweck, Rahmenbedingungen

  1. Zweck des Vereins ist:
    1. die Förderung der Alten- und Jugendhilfe,
    2. die Unterstützung von Personen bei Verrichtungen des täglichen Lebens, die zu dem Personenkreis des § 53 AO gehört.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. Besuchsdienste bei alten und hilfsbedürftigen Personen.
    2. Entlastung pflegender Familienangehöriger (keine Pflege), soweit die Pfleger/innen selbst zu dem Personenkreis des § 53 AO gehören.
    3. Begleitung von alten und hilfsbedürftigen Personen bei Behördengängen, Arztbesuchen.
    4. Hilfe im Haushalt im Krankheitsfall (Einkäufe u.a.), z.B. nach Entlassung aus dem Krankenhaus.
    5. Kleinere Reparaturhilfen im Haushalt von Personen, welche die Voraussetzungen des § 53 AO erfüllen.
    6. Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, z.B. durch Aufsicht bei den Hausaufgaben u.a. sowie Mitarbeit in Einrichtungen der Betreuung von Kindern und Jugendlichen.
    7. Fortbildung der aktiven Mitglieder durch Vorträge und Seminare mit dem Ziel, die Qualität der angebotenen Hilfeleistungen sicher zu stellen.

      Diese Dienstleistungen können auch kooperativ mit anderen Leistungsträgern erfolgen.

  3. Die Zuständigkeit des Vereins beschränkt sich auf das zu betreuende Gebiet.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  5. Der Verein erfüllt seine satzungsmäßigen Zwecke durch die Mitglieder, die als Hilfspersonen des Vereins entsprechend.§ 57 Abs. 1 AO tätig werden. Sie unterliegen im Rahmen der Ausübung ihrer Tätigkeit den Weisungen des Vereins. Einzelheiten regelt die Allgemeine Geschäftsordnung.
  6. Die Mitglieder erhalten für ihre Einsätze keine finanzielle Vergütung, sondern gegebenenfalls Aufwandsentschädigungen, deren Umfang vom Vorstand festgelegt werden.

§ 3 Mittelverwendung

  1. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Entscheidung über die Verhältnismäßigkeit trifft der Vorstand, der vorab in Zweifelsfällen zu informieren ist.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die OG Zornheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke einer oder mehreren Mitgliedsorganisationen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands in der VG Nieder-Olm zur Verfügung zu stellen hat.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche Personen werden, sowie juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts und rechtsfähige Personenvereinigungen, die bereit sind, die gemeinnützigen Ziele des Vereins zu unterstützen.
  2. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen. Hierbei entfällt der zukünftige Beitrag.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem/der gesetzlichen Vertreter/in zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den/die beschränkt Geschäftsfähigen.
  4. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem/der Antragsteller/in die Gründe mitzuteilen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein, bei juristischen Personen durch deren Auflösung.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es die Interessen des Vereins in grober Weise verletzt. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung in der Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und die Vereinsarbeit durch Anregungen und Vorschläge zu fördern.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein in seinen gemeinnützigen Bestrebungen zu unterstützen und gemäß der Satzung die Beiträge pünktlich zu zahlen.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

  1. Der Jahresbeitrag pro Mitglied wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Veränderungen in der Höhe müssen angemessen sein. Der Mitgliedsbeitrag wird jeweils zum 1. Januar im Voraus fällig.
  2. Der Vorstand entscheidet im Bedarfsfall über die Gewährung von geminderter Beitragspflicht bzw. Beitragsfreiheit nach pflichtgemäßem Ermessen.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

    • die Mitgliederversammlung
    • der Vorstand
    • ggf. ein Beirat für bestimmte Aufgabenfelder.

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.
  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
    2. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Auflösung des Vereins
    3. Erstellung und Änderung der Allgemeinen Geschäftsordnung
    4. Bestätigung des Jahresabschlusses und Entlastung des Vorstandes
    5. Genehmigung der Buchführung einschließlich der Überprüfung des Jahresabschlusses
    6. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  3. Zu diesem Zweck wählt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer/innen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenem Gremium angehören. Sie prüfen die Buchführung einschließlich Jahresabschluss und berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis

§ 10 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung stellt der Vorstand auf. Sie wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der/Die Versammlungsleiter/in hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
  3. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens 20 Prozent der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden oder von dem/der Kassierer/in geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den/die Versammlungsleiter/in. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorgesehenen Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Änderung der Satzung und der Mitgliedsbeiträge ist jedoch eine Mehrheit von dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Voraussetzung der Satzungsänderung ist, dass bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung auf diesen Tagesordnungspunkt hingewiesen wurde und sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext der Einladung beigefügt wurde.
  3. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer zu unterzeichnen und von einem anderen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.
  4. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

§ 13 Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

    • der/die Vorsitzende, der/die zweite Vorsitzende
    • der/die Organisationsleiter/in
    • der/die Kassierer/in
    • der/die Schriftführer/in
    • der/die Kommunikationsleiter/in

Zusätzlich können bis zu zwei Beisitzer in den Vorstand gewählt werden.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange geschäftsführend im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

    1. die nach der Satzung und der Allgemeinen Geschäftsordnung vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen.
    2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.
    3. Er kann bei Bedarf einen Beirat für spezielle Aufgabenfelder berufen.
    4. Im Bedarfsfall kann der Vorstand Ausschüsse bilden. Ihnen sollen sachverständige Personen angehören, die nicht unbedingt Mitglied des Vereins sein müssen. Den Vorsitz eines Ausschusses muss ein Mitglied des Vorstandes übernehmen.

Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 4-mal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch dessen Stellvertreter schriftlich - per E-Mail - unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen.

Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde und 3 Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der/die Stellvertreter/in, anwesend sind.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Der/die Schriftführer/in protokolliert die Sitzungen des Vorstandes, der Mitgliederversammlungen sowie weiterer Zusammenkünfte.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, kann der Vorstand für die Zeit bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied kommissarisch ernennen.

Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

Gültige Fassung vom 8. November 2017